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Finde den richtigen Härtegrad für Deine Matratze!

Rummel Matratzen

Finde den richtigen Härtegrad für deine…

Wir alle kennen das Gefühl, morgens verspannt oder unausgeschlafen aufzuwachen. Oft liegt der Grund dafür nicht nur im Stress oder der Schlafdauer, sondern in der Wahl der falschen Matratze. Besonders der Härtegrad spielt eine entscheidende Rolle für unsere Schlafqualität – und wird dennoch häufig unterschätzt. Doch was bedeutet „Härtegrad“ eigentlich? Warum gibt es keine einheitliche Norm? Und wie findest du heraus, welcher Härtegrad wirklich zu dir passt? In diesem Artikel erfährst du, warum die Festigkeit deiner Matratze mehr ist als nur eine Zahl – und wie du mit dem richtigen Modell deinen Schlaf nachhaltig verbessern kannst.

Warum der Härtegrad der Matratze entscheidend ist:

Unsere Schlafqualität wird zunehmend durch Umweltfaktoren, Stress und Lebensstil beeinflusst. Licht, Geräusche, Temperatur und Raumgestaltung spielen eine Rolle – doch die Matratze selbst wird oft unterschätzt. Sie unterstützt den Körper, sorgt für Liegekomfort und beeinflusst messbare Faktoren wie Schlafdauer und Einschlafzeit. Besonders der Härtegrad hat direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden im Schlaf.

Was bedeutet „Härtegrad“ bei Matratzen?

Der Härtegrad beschreibt, wie stark eine Matratze dem Körpergewicht nachgibt. Bei Rummel Matratzen gibt es vier Hauptstufen: H1 (soft), H2 (medium), H3 (fest) und H4 (extra fest). Für besondere Anforderungen bieten wir auch H5 (hart) für schwere Personen an. Diese Einteilung hilft dabei, einfach eine passende Matratze für den eigenen Körperbau und das Schlafverhalten zu finden. 

Studien zeigen, dass H2-Matratzen (medium) für viele Menschen – ob mit normalem BMI oder Rückenschmerzen – besonders gute Schlafqualität bieten. Da Härtegrade nicht genormt sind, können sie zwischen Herstellern deutlich voneinander abweichen. Deshalb ist Probeliegen unverzichtbar.

Die verschiedenen Härtegrade bei Rummel Matratzen im Überblick:

Welcher Härtegrad passt zu mir?

Die Wahl des richtigen Härtegrads hängt von mehreren Faktoren ab. Körpergewicht und -größe geben eine erste Orientierung, doch auch der Körperbau spielt eine Rolle. Menschen mit breiten Schultern oder ausgeprägtem Becken benötigen oft eine andere Festigkeit als Personen mit gleichmäßiger Statur. 

Die Schlafposition beeinflusst ebenfalls die Wahl: Seitenschläfer profitieren von weicheren Matratzen, Rückenschläfer benötigen mehr Stabilität, und Bauchschläfer sollten auf eine nicht zu weiche Unterlage achten. Am wichtigsten ist jedoch das persönliche Liegegefühl. Wer verschiedene Modelle ausprobiert, findet meist intuitiv heraus, was dem eigenen Körper guttut.

Häufige Fehler beim Matratzenkauf und wie man sie vermeidet:​

Viele Menschen orientieren sich beim Kauf ausschließlich am Körpergewicht. Dabei bleiben wichtige Aspekte wie Körperbau, Schlafposition und Komfortempfinden unberücksichtigt. Ein weiterer häufiger Fehler ist der Verzicht auf Probeliegen. Digitale Ratgeber sind hilfreich, ersetzen aber nicht das persönliche Testen. 

Auch der Preis sollte nicht allein ausschlaggebend sein. Eine günstige Matratze mag kurzfristig attraktiv wirken, doch langfristig zählt die Qualität. Der Körper regeneriert sich nachts, und eine gute Matratze unterstützt diesen Prozess aktiv. 

Ein ganzheitlicher Blick auf das Schlafsystem lohnt sich ebenfalls. Erst in Kombination mit einem passenden Lattenrost, einem ergonomischen Kissen und atmungsaktiver Bettwäsche entfaltet die Matratze ihr volles Potenzial.

Unser Fazit: Der richtige Härtegrad als Basis für gesunden Schlaf

Der Härtegrad beeinflusst, wie gut wir schlafen, wie schnell wir einschlafen und wie erholt wir aufwachen. Da es keine einheitliche Norm gibt, ist der Härtegrad auf dem Etikett allein nicht aussagekräftig. Wer auf Qualität, Beratung und das gesamte Schlafsystem achtet, schafft die Grundlage für besseren Schlaf und langfristige Gesundheit. Denn guter Schlaf beginnt mit der richtigen Basis – einer Matratze und einem Lattenrost, die wirklich zu dir passen.

Wie kann ich meinen Tiefschlaf verbessern?

9 Tipps zur Verlängerung des Tiefschlafs

Um den Tag zu optimieren und die Lebensqualität zu verbessern, kaufen sich viele von uns einen Fitnesstracker. Dieser trackt auch unseren Schlaf und analysiert ihn. Nun kann es sein, dass uns das neue Gerät per Meldung mitteilt, dass wir zu wenig Tiefschlaf bekommen. Obwohl das erst einmal noch kein Grund zur Sorge ist, fragen wir uns, woran das liegt und was wir ändern können. Es gibt einige Möglichkeiten, unsere Tiefschlafphase zu verlängern. Hier sind ein paar Tipps.

1. Schlafrhythmus regelmäßig gestalten​:

Menschen sind Gewohnheitstiere. Optimalen Schlaf erreichen wir also am besten, wenn wir zu geregelten Zeiten ins Bett gehen und aufstehen. Letzteres regelt meist das Berufsleben. Um allerdings rechtzeitig ins Bett zu kommen, müssen wir abends oft auf Dinge verzichten. Auf eine Folge unserer Lieblingsserie zum Beispiel. Aber es lohnt sich: Regelmäßig früh genug ins Bett zu gehen und immer zur selben Zeit aufzustehen verbessert langfristig die Schlaf- und damit auch die Lebensqualität.

© Bild: stock.adobe.com

2. Kein Essen kurz vor dem zu Schlafengehen:

Der Verdauungsprozess kann für nächtliche Unruhe sorgen, die uns daran hindert tiefere Schlafphasen zu erreichen. Zwischen einer großen, kohlenhydrat- und fettreichen Mahlzeit und dem Zubettgehen sollten bestenfalls mindestens drei bis vier Stunden liegen.

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3. Die Schlaftemperatur im Raum beachten:

Um in die Tiefschlafphase zu gelangen, muss unser Körper seine Temperatur um bis zu 1,5 Grad senken. Um diesen Vorgang zu unterstützen, sollte die Raumtemperatur im Schlafzimmer zwischen 17 und 19 Grad liegen. Aber auch Bettdecke, Schlafbekleidung und die Schlafunterlage spielen bei der Schlaftemperatur eine Rolle. Ein heißes Bad oder heiß Duschen vor dem Schlafengehen sorgt für einen stärkeren Temperaturabfall und damit eine verkürzte Einschlafzeit. Außerdem gilt, umso stärker die Körpertemperatur nachts abnimmt, desto mehr Tiefschlaf erreicht man in der zweiten Nachthälfte.

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4. Klima im Schlafzimmer optimieren:

Die optimale Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer liegt zwischen 40 und 60 %. Da wir im Schlaf oft schwitzen, steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum nachts manchmal über das optimale Maß hinaus an. Hier empfiehlt es sich morgens und abends jeweils für 10 bis 15 Minuten zu lüften. Zur weiteren Unterstützung können wir auch Luftentfeuchter und die Luftfeuchtigkeit optimierende Pflanzen im Zimmer aufstellen.

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5. Kaffeekonsum am Abend regulieren:

Koffein blockiert durchschnittlich acht Stunden lang unsere Müdigkeits-Rezeptoren im Gehirn und verhindert so, dass wir müde werden. Wenn wir zu spät am Tag Kaffee trinken, kann das also unseren Schlaf negativ beeinflussen. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Koffein. Einer aktuellen Meta-Analyse aus 2023 nach, verringert Koffeinkonsum die Gesamtschlafzeit und verkürzt die Dauer und den Anteil des Tiefschlafs. Laut der Studie sollte der letzte Kaffee fast 9 Stunden vor dem Zubettgehen konsumiert werden, um die Auswirkungen auf den Tiefschlaf vollständig zu vermeiden.

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6. Kein Sport kurz vor dem Schlafen:

Schwere Anstrengungen am Abend führen kurzfristig dazu, dass wir uns aufgeputscht fühlen und schwerer müde werden. Wenn möglich, sollte am Abend eine ein- bis zweistündige Pause zwischen Sport und Schlafenszeit liegen. Dann kann sich der Abendsport auch positiv auf die Müdigkeit und die Tiefschlafphase auswirken.

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7. Feste Liegeunterlage nutzen:

Eine japanische Studie fand heraus, dass eine festere Liegeunterlage das schnelle Senken der Körpertemperatur begünstigt. Unser Körper ist dadurch besser in der Lage in die Tiefschlafphase zu wechseln. Außerdem reduziert laut dieser Studie ein rückfedernder, also unterstützender Topper, auch signifikant die Muskelaktivität beim Wechseln der Schlafposition. Eine Matratze mit einer hohen Wärmekapazität, führte in einer Studie zu geringerer Körpertemperatur, geringerer Herzfrequenz und längerem Tiefschlaf.

8. Warme Füße für schnelles Einschlafen:

Hier scheiden sich die Geister: Schlafen mit oder ohne Socken? Einer Studie der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel zufolge, könnten wir von nun an durchaus mit Socken und Handschuhen zu Bett gehen. Kurz erklärt: Wenn wir unsere Körperwärme auf Hände und Füße konzentrieren, verringert sich die Temperatur der Körpermitte schneller. So können Socken und Handschuhe also durch ihre wärmenden Eigenschaften den Einschlafprozess beschleunigen und für mehr Tiefschlaf sorgen.

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9. Störfaktoren in der Nacht minimieren:

Nachts ist die Zeit zur Ruhe zu kommen. Um dafür optimale Voraussetzungen zu haben, sollte das Schlafzimmer vollständig abgedunkelt sein. Außerdem ist es auch wichtig, dass die Lärmbelastung im Schlafbereich möglichst gering ist. Laute Klimaanlagen und blinkende Elektronikgeräte im Schlafzimmer sind nicht ratsam. 

Aktuellen Studien zufolge können niedrigfrequente Töne im Bereich von 0,25 bis 4 Hz, sogenannte Binaural Beats, die man während des Schlafs hört, helfen, den Delta-Schlaf schneller einzuleiten und auch die Tiefschlafphasen zu verlängern.

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Unser Fazit:

Solange wir uns fit fühlen, ist es unwahrscheinlich, dass wir regelmäßig zu wenig Tiefschlaf bekommen, auch wenn das der Schlaftracker anzeigt. Schlaf ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Wir sollten uns nicht beunruhigen lassen, wenn der Fitnesstracker uns vermeintlich schlechte Werte vorgibt. Mit diesen Tipps lässt sich die Tiefschlafphase verlängern und damit der Schlaf-Score optimieren.

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Veröffentlicht: 11/2025

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